Als Aston Martin 1913 von Lionel Martin und Robert Bamford als Bamford & Martin Ltd. gegründet wurde, hatten beide Gründer den Anspruch Rennwagen für die Straße zu bauen. Daher beteiligten sie sich intensiv am Autorennsport. So gewann Lionel Martin 1914 das sog. Aston-Hill-Climb-Bergrennen, mit der Folge, dass der Name für zukünftige Fahrzeuge geprägt wurde: Aston Martin.
Seitdem sind Rennen ein untrennbarer Bestandteil der Aston Martin Gene ...
Nach 60 Jahren "Enthaltsamkeit" in der Formel 1 (aber sehr erfolgreichen sonstigen Motorsportaktivitäten) kehrte Aston Martin im Jahre 2021 in die Königsklasse des Motorsports zurück. Das Team trägt den Namen "Aston Martin Aramco Formula One Team" (Link zur Website)
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Fernando Alonso
Lance Stroll
Die Formel-1-Saison 2026 wird für das Aston Martin Aramco F1 Team eine entscheidende Weichenstellung – vielleicht sogar der wichtigste Abschnitt in der jüngeren Geschichte des Rennstalls:
Neue technische Ära – Honda-Werksstatus: Aston Martin wechselt 2026 von Mercedes-Kundentechnik zu einem Werksteam mit Honda-Power-Unit. Honda kehrt als exklusiver Antriebspartner zurück und will eine „sehr besondere“ Saison gemeinsam mit dem britischen Team erleben – ein klares Signal für ambitionierte Ziele.Der Werksstatus bedeutet, dass Aston Martin und Honda Motor Co. gemeinsam an Motor, Chassis und Integration arbeiten – ein wesentlicher Schritt hin zu mehr Performance-Potenzial und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit.
Neue Regeln, neue Chancen: Die Saison bringt die tiefgreifendsten Regeländerungen seit Jahren: neue Motor- und Aerodynamik-Vorgaben, nachhaltige Kraftstoffe und Boost-/Overtake-Modi werden das Feld umwälzen. Für Teams wie Aston Martin gilt die Chance, sich mit einem cleveren Konzept an der Spitze zu platzieren, weil alle Teams bei null anfangen.
Strategischer Aufbau & langfristige Perspektive: Team-CEO und Teamchef Andy Cowell betont, dass Aston Martin nicht nur „für ein Jahr“ baut, sondern eine nachhaltige Zukunftsstrategie aufbaut, die über 2026 hinauswirken soll.
Mit der Verpflichtung von Adrian Newey als Managing Technical Partner und gezielten Personalverstärkungen arbeitet das Team daran, auf dem neuen Reglement aufzubauen – dies könnte dem Rennstall echte Fortschritte im Vergleich zu den Topteams bringen.
Fahrerkonstellation & Zukunftsfragen: Fernando Alonso bleibt für 2026 an Bord und sieht im neuen Reglement eine wichtige Chance für Aston Martin, erstmals in der Geschichte, um Siege und Titel mitzuhalten. Er betont aber, dass noch unklar ist, wann genau der Durchbruch kommt. Auch Diskussionen im Fahrerlager zeigen, dass die Erwartungen hoch sind – aber die Konkurrenz stark bleibt, und Geduld gefragt ist.
Fazit: Die Saison 2026 ist für Aston Martin weit mehr als ein weiterer Rennzyklus – sie markiert den Beginn einer neuen Ära mit Honda-Werkspower, tiefgreifenden Regeländerungen und der realistischen Aussicht, langfristig an die Spitze der Formel 1 aufzuschließen. Das Jahr könnte schon erste Puzzleteile für künftige Erfolge liefern – mit dem Potenzial, Aston Martin nachhaltig im Spitzenfeld zu etablieren.